Das Schwarzpulver war zwar bereits erfunden, das alte Luntenschloss aber noch lange nicht durchs Steinschloss mit Schnapphahn ersetzt, als man auf der Basler Schützenmatte das für jeden Schützen – nebst dem Gewehr – wohl Wichtigste erfand: nämlich das dazugehörende Haus der Geselligkeit. So wurde anno 1561 der Grundstein zu jenem Ort gelegt, an dem die wackeren Schützen zur Abwechslung mal statt Schwarzpulver in den Lauf (man lud damals die Flinten noch auf diese Art) auch Tranksame in die Kehle rieseln liessen und statt Bleikugeln in den Lauf sich Leckerbissen in den Mund stopften. Und zwar nicht bloss Schützenwürste. Der gastronomische Tipp hat sich über viele Generationen hinweg vererbt.
Zwar erlebte die Begegnungsstätte im Laufe der Jahrhunderte auch manch stürmische Zeit, wurde öfters zweckentfremdet. So diente sie z.B. anlässlich der Überschwemmungen der Birsig als Ersatzlager des Städtischen Kaufhauses, wurde zur Zeit der Französischen Revolution als Truppenunterkunft benutzt und beherbergte später gar mal eine Reitanstalt. Wobei die traditionsreiche Institution im einen oder im andern Fall ihrer gastronomischen Berufung mit Sicherheit dennoch nachgekommen ist. Wiederauferstanden tut sie dies jedenfalls heute von neuem. Und wie! Wer Lust hat schmökert hier ein bisschen in der bewegten Geschichte. In Vorfreude auf die modernen Genüsse, die sich ihm an dieser Stätte bald eröffnen…



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